{"id":6620,"date":"2024-07-03T00:05:54","date_gmt":"2024-07-02T22:05:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wsvlangen.de\/?p=6620"},"modified":"2024-07-08T15:29:33","modified_gmt":"2024-07-08T13:29:33","slug":"deutsch-israelische-jugenbegegnung-mit-wsv-beteiligung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.wsvlangen.de\/?p=6620","title":{"rendered":"Deutsch-Israelische Jugendbegegnung mit WSV-Beteiligung"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.wsvlangen.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/img-2187-scaled-e1717143488225-1536x977-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-6621\" src=\"https:\/\/www.wsvlangen.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/img-2187-scaled-e1717143488225-1536x977-1.jpg\" alt=\"\" width=\"1536\" height=\"977\" srcset=\"https:\/\/www.wsvlangen.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/img-2187-scaled-e1717143488225-1536x977-1.jpg 1536w, https:\/\/www.wsvlangen.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/img-2187-scaled-e1717143488225-1536x977-1-300x191.jpg 300w, https:\/\/www.wsvlangen.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/img-2187-scaled-e1717143488225-1536x977-1-1024x651.jpg 1024w, https:\/\/www.wsvlangen.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/07\/img-2187-scaled-e1717143488225-1536x977-1-768x489.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1536px) 100vw, 1536px\" \/><\/a><\/p>\n<div>&nbsp;<\/div>\n<div>\n<p><b>Zum ersten Mal trafen sich junge Seglerinnen und Segler aus Deutschland und Israel zu einer Jugendbegegnung in Kiel-Schilksee. Eine Woche lang gab es f\u00fcr die zwischen 15 und 18 Jahre alten ILCA-6-Seglerinnen und Segler ein spannendes Programm mit Trainings, Regatten, verschiedensten Kulturevents, aber auch viel Zeit f\u00fcr den pers\u00f6nlichen Austausch. Dabei war auch unsere Jugendseglerin Yolanda Gebel. Im folgenden Bericht l\u00e4sst sie Euch an ihren Erlebnissen teilhaben.<\/b><\/p>\n<p>\u201eGanz \u00fcberraschend erhielt ich Anfang Mai eine Mail des&nbsp;Deutschen Segler-Verbands,&nbsp;in der mir die M\u00f6glichkeit&nbsp;geboten wurde,&nbsp;an der ersten Deutsch-Israelischen Jugendbegegnung teilzunehmen. Also ging es bereits drei Wochen sp\u00e4ter f\u00fcr mich los nach Kiel. Dort angekommen wurden wir bereits von den israelischen Seglern erwartet, denen wir erst mal eine kleine Tour durch den Kieler Hafen gaben. Dabei merkten wir schnell, dass wir uns alle super auf Englisch verst\u00e4ndigen konnten. Da die Zimmer gemischt worden waren, hatten&nbsp;Einige auch hier die M\u00f6glichkeit, die Israelis n\u00e4her kennen zulernen. Ich war jedoch mit einer anderen deutschen Seglerin&nbsp;in&nbsp;einem Zimmer, da&nbsp;wir uns zuvor nicht kannten, konnten wir&nbsp;auch&nbsp;jemand&nbsp;Neues kennenlernen&nbsp;und wir verstanden uns gl\u00fccklicherweise sehr gut.&nbsp;Anders als erwartet, kannten die Israelis doch ziemlich viele&nbsp;in Deutschland typische Speisen, die uns serviert wurden, so beispielsweise&nbsp;Gnocchis&nbsp;oder&nbsp;auch&nbsp;Spargel. Nat\u00fcrlich war die erste Gemeinsamkeit,&nbsp;die wir alle teilen,&nbsp;die&nbsp;Leidenschaft f\u00fcr das&nbsp;Segeln, aber es wurden im Laufe der Woche noch viele weitere gefunden.&nbsp;Gemeinsam gingen wir am ersten Abend an den Strand, wo wir&nbsp;Spa\u00df beim&nbsp;Wikingerschach-Spielen&nbsp;hatten&nbsp;und uns unterhielten, wobei wir neue W\u00f6rter aus der jeweils anderen Sprache erlernten, was f\u00fcr alle sehr lustig war.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen&nbsp;bauten&nbsp;wir dann gemeinsam die Charterboote&nbsp;auf, die der Deutsche Segler-Verband den&nbsp;Israelis&nbsp;zur Verf\u00fcgung stellte. Dies war mehr Arbeit als erwartet und so konnten wir erst am Nachmittag zu unserer ersten Trainingseinheit bei ca. 20 Knoten segeln gehen. Anschlie\u00dfend stand an diesem Abend bereits das erste Highlight des Programms an: Wir fuhren in die Stadt um den Handball-Verein THW Kiel bei einem Spiel im Stadion anzufeuern. Obwohl die Mannschaft verlor, war es f\u00fcr viele von uns das erste Mal live im Stadion bei einem Handballspiel&nbsp;und so eine tolle&nbsp;stimmungsvolle Erfahrung.&nbsp;<\/p>\n<p>Am Freitagvormittag ging es erneut bei viel Wind und Sonnenschein aufs Wasser und anschlie\u00dfend ging es f\u00fcr uns zur Vermessung,&nbsp;f\u00fcr die am n\u00e4chsten Tag startende \u201eYES\u201c Regatta. Bei dieser Regatta ist es normal, dass&nbsp;Segler aus verschiedenen Nationen wie&nbsp;Norwegen oder D\u00e4nemark unter den deutschen Seglern zu finden sind, aber israelische Segler waren dann doch etwas Besonderes.<\/p>\n<p>Am Samstag reichte der m\u00e4\u00dfige Wind noch f\u00fcr 2 der 3 geplanten Wettfahrten, doch am Sonntag lie\u00df uns der Wind vollkommen im Stich, was zu Startverschiebung an Land f\u00fchrte. Das lange&nbsp;Warten verbrachten wir aber gut mit unterhaltsamen Gespr\u00e4chen und Pommes oder Cr\u00eapes&nbsp;von&nbsp;denen&nbsp;im Hafen errichteten St\u00e4nden.<\/p>\n<p>Ohne ein Rennen am Sonntag fuhren wir dann am Montagmorgen direkt raus. Obwohl der Wind erneut sehr schwach aussah, nahm er langsam zu und wir konnten noch einmal zwei Rennen vollenden.Anschlie\u00dfend stand an diesem Tag noch die Siegerehrung an und w\u00e4hrend es danach in Kiel wieder ruhiger wurde, hatten wir noch keinen Abfahrtsstress. Wir hingegen hatten&nbsp;am Abend&nbsp;viel&nbsp;Spa\u00df beim Volleyball spielen am Strand und einer kleinen Party.<\/p>\n<p>Dienstagmorgens ging es f\u00fcr uns dann weiter mit einem Vortrag \u00fcber das Wetter und dessen Einfluss beim Segeln und&nbsp;danach ging es mit&nbsp;einem&nbsp;Bericht&nbsp;\u00fcber Sportpsychologie weiter. Bei beiden&nbsp;lernte ich sehr viel&nbsp;Neues, was ich gut&nbsp;f\u00fcr&nbsp;kommende Regatten anwenden kann. Beispielsweise&nbsp;die bewussten mentalen&nbsp;Vorbereitungen&nbsp;vor einem Start. Nachmittags fuhren wir&nbsp;dann&nbsp;in den Flandernbunker in Kiel. Hier empfingen uns zwei motivierte F\u00fchrer, die uns zun\u00e4chst etwas \u00fcber&nbsp;die Vergangenheit&nbsp;des Bunkers und der Stadt Kiel erz\u00e4hlten. Danach fuhren wir mit ihnen zu ausgew\u00e4hlten Orten innerhalb Kiels&nbsp;und sie erl\u00e4uterten die Geschichte dieser. So sahen wir beispielsweise den Stolperstein Wilhelm Spiegels, der das erste prominente Opfer der Nazis war, welches in Kiel ermordet wurde. Unsere F\u00fchrung endete in einer Synagoge, wo wir herzlich begr\u00fc\u00dft wurden und uns sehr leckere selbstgemachte Kekse angeboten wurden. Anschlie\u00dfend fuhren wir ersch\u00f6pft von dem vielen neuen Wissen, welches zugleich interessant und erschreckend war, zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen begann dann leider auch schon unser letzter gemeinsamer Tag. Vormittags fuhren wir gemeinsam noch einmal in den Flandernbunker, wo wir mit den F\u00fchrern von gestern in Gruppen aufgeteilt wurden und eine Pr\u00e4sentation zu einer der Stationen, die wir gestern besucht hatten, vorbereiten sollten. So konnten wir das gelernte kreativ darstellen und auch eigene Gedanken zum Geh\u00f6rten erl\u00e4utern. F\u00fcr den Nachmittag war urspr\u00fcnglich ein Ausflug in den Kletterwald in Kiel geplant, doch da die Wettervorhersage&nbsp;nicht sehr positiv aussah, planten wir kurzfristig um und gingen Bowling spielen. Auch das machte sehr viel Spa\u00df und wir hatten einen tollen Nachmittag. An diesem letzten Abend stand noch ein Barbecue auf dem Programm, bei dem wir bereits in traurige Abschiedsstimmung kamen&nbsp;und uns viel \u00fcber die erlebte Woche austauschten. Trotzdem genossen wir den tollen Abend und spielten noch mehrere Partien Tischkicker, bei denen wir viel Spa\u00df hatten.<\/p>\n<p>Am Donnerstagmorgen waren wir Deutschen nur noch alleine beim Fr\u00fchst\u00fcck, da die Israelis bereits in der Nacht ihren Flug bekommen mussten. Da traf nun auch die Letzten die Erkenntnis, dass diese sch\u00f6ne Woche leider zu&nbsp;Ende&nbsp;ging. Das&nbsp;war nun doch&nbsp;schneller&nbsp;als erwartet,&nbsp;obwohl&nbsp;wir alle das Gef\u00fchl&nbsp;hatten,&nbsp;als w\u00e4ren wir eben erst in Kiel angekommen.&nbsp;<\/p>\n<p>Abschlie\u00dfend kann ich sagen, dass es eine wirklich sehr sch\u00f6ne Woche war, in der ich tolle Erfahrungen sammeln konnte, die weit \u00fcber das Seglerische hinaus gehen. Auch habe&nbsp;ich viele neue Leute kennengelernt, die ich hoffentlich noch \u00f6fters auf Regatten treffen werde!\u201c<\/p>\n<p>(Foto: DSV \/ Marie-Luise Bark)<\/p>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Zum ersten Mal trafen sich junge Seglerinnen und Segler aus Deutschland und Israel zu einer Jugendbegegnung in Kiel-Schilksee. 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